autofrei
von cc am 22.09.2005
in Zukunft hoffentlich nicht nur am autofreien Tag:
ein "freier" Ignaz Seipel Platz.

ein Bild von unserer Pressekonferenz
ein "freier" Ignaz Seipel Platz.

ein Bild von unserer Pressekonferenz
Ein Witz
ja, Sie irren!
Sinnvoll, und das haben wir beantragt, wäre eine umfangreiche Untersuchung für Wien, welche Auswirkungen verschiedene Bemautungssysteme auf den Verkehrsfluss haben.
Das Tolle am Londoner Modell ist, dass der Bürgermeister, der das eingeführt hat wiedergewählt wurde.
1:1 würde ich das Modell aber deswegen nicht auf Wien übertragen, weil wir im Gegensatz zu London nicht in "der City" die grössten Verkehrsprobleme haben, sondern eher an den Einfahrsstrassen, der Tangente und rund um Einkaufsszentern.
Innerhalb des Gürtels geht dank U-Bahn, Strassenbahn und Parkraumbewirtschaftung der Autoverkehr zurück.
Am Stadtrand "explodiert" er förmlich.
Langfristig vllt, aber davor müsste mal der ÖPNV und die Raumplanung massiv geändert
werden. Innerhalb des Gürtels mag der Verkehr zwar leicht zurückgegangen sein, aber
wenn man die Alternativen bedenkt sollten nochmal leicht minus 50% (oder vllt auch 80%)
möglich sein.
Weiters wage ich zu behaupten, dass ein Rückgang innerhalb des Gürtels auch am
Stadtrand einen Rückgang bedeuten würde. Gerade der noch vorhandene Verkehr im
Zentrum wird hoffentlich nicht reiner Binnenverkehr sein.
In London gibt es übrigens auch am Stadtrand extreme Verkehrsprobleme, so is ja nicht.
Eine Citymaut innerhalb des Gürtels hätte den Charme innerhalb kürzester Zeit eingeführt
werden zu können und man könnte auch sehr einfach über unterschiedliche Tarife den
Verkehrsfluß steuern. Zweckgebunden die Einnahmen in den Ausbau der öffentlichen (was nicht gleich
Ubahn ist) stecken, von mir aus auch in Radwege.
Die Citymaut löst sicher nicht sofort alle Probleme aber sie wäre ein Anfang und kann
durch die Einnahmen langfristig viel bringen.