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kleiner Abschied und eine Zumutung

Jetzt fahr ich wieder zu unserem Ithubaprojekt. Dort beginnt das Schuljahr im Jänner, zwei neue Klassen beginnen, es ist einiges vorzubereiten. Worauf ich mich besonders freu. Weihnachten und Neujahr...











Die Zukunft des Ölpreises

...und einiges mehr über Energiepolitik. Ein Gespräch mit einem klugen Mann.
hier die Videos:

emotionale Bindung

hab gar nicht gewusst, dass man zu so einem Eisending eine "Beziehung" entwickeln kann. Ein kleines Feuer im Wohnzimmer verändert dieses enorm. hier das Video:

Wir brauchen Tankstellen!

Damit es in naher Zukunft nicht so aussieht.

elektrotankstellen

Nahezu alle grossen Automarken werden in naher Zukunft Elektroautos oder Hybridautos auf den Markt bringen, deren Batterie (bei letzteren) für mindestens 60 km Strom speichern kann.
Deswegen wird es v.a. ökonomisch interessant, den Strom direkt aus der Steckdose zu beziehen, und nicht über den Umweg Verbrennungsmotor herzustellen.
"Volltanken" wird dann extrem billig (worüber man in der Tat diskutieren kann, aber das ist eine andere Geschichte): 1 bis 2 Euro.
Denn ein Elektromotor hat im Unterschied zu einem Verbrennungsmotor einen sehr hohen Wirkungsgrad.
Über 90% beim E-Motor, bloss knapp 30% bei zweiterem.

Da die meisten Autos im Regelfall für kürzere Strecken (unter 30-40 km) untrerwegs sind, wird es sehr interessant, Strom zu "tanken".
Dafür muss einfach eine Infrastruktur geschaffen werden, sonst siehts aus wie oben.
Das ist technisch ziemlich einfach, denn Strom ist überall vorhanden.
Trotzdem:
In allen Garagen eine bestimmte Anzahl von parkplätzen mit Steckdose plus Abrechnungsmodus zu installieren, das muss erst passieren.
Auch im öffentlichen Raum müssen Stromtankstellen bereitgestellt werden.
Am Freitag (19.12) werde ich im Gemeinderat einen Antrag einbringen, der die Stadt Wien auffordert, einen diesbezüglichen Masterplan zu entwickeln.
Und mit einer Mischung aus Ordnungspolitik (Bauordnung verpflichtet Garagenbetreiber) und Anreizen zügig eine flächige Versorgung mit dieser Infrastruktur auszubauen.

PS:
Was sehr interessant ist:
Würden 50% aller österr. PKW elektrisch betrieben werden (was für die nahe Zukunft kaum zu erreichen ist) der Stromverbrauch würde bloss um 7% steigen.
Dies könnte leicht über erneuerbare Energieträger (Wind, Biomasse Sonne) hergestellt werden.
Deswegen ist es sinnvoll, elektrische Antriebe politisch zu unterstützen.

Sterben, mitten im Leben

mein aktueller Pressekommentar

Was wäre hier "richtig" und "passend" gewesen?

Der wichtige Energieminister

Ich finde, das ist einfach beachtlich.
Man nimmt als Minister nicht irgendeinen "loyalen" Parteifreund, oder irgendwen aus irgendeiner bündischen Organisation, die einfach bedient werden muss,sondern man sucht sich hervorragende Köpfe.
Zum Beispiel einen Nobelpreisträger.
Als Energieminister: Dr Steven Chu.
Und weil der US-Energieminister wahrschinlich wichtiger als die gesamte österr. Regierung ist, hier eine Rede von ihm zum Kennenlernen.

Wie Geld anlegen?

Etliche meine Freunde haben in den letzten Monaten ziemlich viel Geld verloren.
Einige haben sich von windigen "Finanzberatern" fragwürdige "Produkte" aufschwatzen lassen.
Jetzt ist das meiste Geld weg.

Ein zweites Argument taucht zum Glück immer öfter auf:
Was finanziere, ermögliche ich eigentlich mit meinem Geld.
Da bemühen sich etliche von uns, bei ihrem Konsumverhalten Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung zumindest im Auge zu behalten.
Und dann übergeben wir unser Geld Institutionen, ohne irgedwie sicherzustellen, dass damit zumindest nicht totaler Irrsinn finanziert wird.
Das war eine sehr eindrückliche Szene in Let`s make money: Verhüttelung in Südspanien in unermesslichem Ausmass.Architektonisch jenseitig.Ziel: Finanzanlage.
Mit wessen Geld gebaut (ermöglicht!)?
Von irgendwelchen Menschen wie Du und ich, die einfach eine "gute Veranlagung" z.B.für die Pension suchen.

Aus diesem Debakel sollten nicht nur die Banken lernen.
Auch wir sollten sehr klug auswählen, wem wir unser Geld geben und nicht die Verantwortung abgeben, was damit gemacht wird.

dazu drei Vorschläge:

1. Mikrokredite, mit denen Kleinstunternehmertum in Entwicklungsländern finanziert wird.
Hier gibt es einen österr. Fonds, der sogar heuer, wo fast alles im Minus ist, rund 5% ausschütten kann.

2. Die Deutsche GLS-Bank, seit einigen Jahren mit der Öko-Bank fusioniert.
Hier kann man mitentscheiden, was mit seinem Geld passiert.
Die Bank konzentriert sich auf ökologische und soziale Projekte.
Auch für Österreicher ist es möglich, dort Geld anzulegen.

3. Die österreichischen Wohnbaubanken.
Hier kann man (teilweise steuerbegünstigt) sein Geld dem österr. Wohnbau mittels einer Anleihe zur Verfügung stellen.
Das ist eine davon.

Dies sind nur drei von einer grossen Zahl möglicher Vorschläge.
(Habt Ihr weitere gute Ideen?)

Im Kern gehts nur um einen ganz wichtigen Punkt.
Selbst sicherstellen, dass mit dem eigenen Geld Sinnvollen finanziert wird.

Freu mich auf Ideen und andere Vorschläge .
Halte das für ein ziemlich unterschätztes Thema, dem sich die Öffentlichkeit viel stärken annehmen sollte.

Cool oder geil?

Was denn der Unterschied zwischen geil und cool sei, wollte ein Lehrer von seinen Gymnasiasten wissen. Die Antwort ist komplex: "Eigentlich ist beides das Gleiche, nur geil ist cooler."

Immer ein Genuss, Eva Males Sprachspaltereien.
Obiges grad im aktuellen Spektrum der Presse gefunden.

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