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Ein Bild sagt mehr als tausend Worte

Warum wir Österreicher so schlecht lesen?
Schaun wir in die U-Bahn.
So schaut`s z.B. in Moskau aus:

moskau

Und wir alle wissen, was nahezu ausschliesslich in Wiens U-Bahn gelesen wird.
Heute/Krone/Österreich
Qualitätszeitungen oder Bücher sind seltene Ausnahme.
Traurig.
Martin Regelsberger (Gast) - 16. Dez, 13:32

Lesen in Moskau

Dabei müssen die Leute in Moskau auch noch Kyrillisch lesen. Es steht wirklich schlimm um uns!

The Sandworm (Gast) - 16. Dez, 14:07

NYC

In New York ist das ähnlich. Dort funktionieren angenehmerweise auch keine Handys in der U-Bahn, d.h. nervtötende Gespräche vom Sitznachbarn fallen weg. Und Bücher werden dort auch trotz Gratiszeitung häufig gelesen. Ich hab mir das Bücherlesen in der U-Bahn erst dort richtig angewöhnt!
elchivo (Gast) - 16. Dez, 16:58

flashmob aktion

das wär doch eine gelegenheit für eine nette flashmob aktion.. bin leider erst im feb wieder in wien, aber vielleicht findet sich ja ein organisator?

teacher - 16. Dez, 17:15

Ist das gefakt?
Und wenn nicht: Wo liegt Russland im PISA-Test?

neuwirthe (Gast) - 16. Dez, 17:55

Russland und PISA

Russland liegt bei PISA noch hinter Oesterreich.
a.m. (Gast) - 27. Dez, 20:12

ein Lehrer der PISA als DIE Studie schlecht hin darstellt. Ein seltenes Exemplar.
teacher - 7. Jan, 11:37

Neee, auch ich bin ein großer PISA-Zweifler.
Trotzdem ist es interessant, dass Viellesen (von Erwachsenen, in der öffentlichkeit) keine guten PISA-Ergebnisse mit sich bringt.
kleiderbauer (Gast) - 16. Dez, 17:17

Ihr heutiger Beitrag in Ehren, aber mich würde brennend interessieren, wie sich die Wiener Koalition entwickelt und was gerade passiert. Ein wichtiger Teil für das Gelingen der Regierungsbeteiligung ist regelmäßige und professionelle Öffentlichkeitsarbeit. Die fehlt mir, seit dem Fahradverleih an Häupl vor 3 Wochen.

Oder wenigstens ein Statement zum Justitzskandal, der sich in diesen Tagen in Wr.Neustadt abspielt...

der h. (Gast) - 16. Dez, 20:43

welcher Justitzskandal? du meinst weil die terroristen noch immer nicht im kerker sitzen?
as (Gast) - 17. Dez, 10:54

Worte zum Bild

1. Russland liegt im Pisa-Lesetest vier Plätze hinter Österreich.
2. Fachmenschen meinen, es sei egal, was gelesen wird, solange überhaupt gelesen wird.
3. Somit ist auch unerheblich, ob die Bücher im Bild Groschenromane oder Qualitätsbücher sind.
4. Im Bild sind nur Leserinnen und keine Leser auszumachen. Besteht da möglicherweise ein Zusammenhang mit der relativ frühen Sterblichkeit von russischen Männern?

Ein Bild sagt vielleicht mehr als tausend Worte oder vielleicht auch gar nichts.

mich123 (Gast) - 28. Mär, 10:06

aber die sache mit dem assoziativen denken:

begriff - welche begriffe sind im hirn damit verbunden? darum drehen sich dann die gedanken (oder das, was dabei raus kommt)

begriff - verbunden mit (tw. scripted) realityTV und boulevard-zeug -> assoziativ kommt auch eher müll dabei raus.

ich zweifle stark an dass es egal ist was man liest (hört/sieht).
n (Gast) - 18. Dez, 17:59

Smart-Phones

Man darf nur nicht vergessen die Handy Nutzer mitzuzählen. Mittlerweile ersetzt das Smartphone die Tageszeitung, Magazine und Kurzromane. Nicht jeder zockt und simst am Handy.

anonym (Gast) - 19. Dez, 09:56

Unkultur

Österreich einige Unkulturen:

Es wird viel zu viel geraucht und gesoffen. Saufen, Rauchen und Drogen konsumieren soll uncool werden!!!

Bildung wird von vielen leider als uncool angesehen. In der Schule haben viele Angst, als StreberIn bezeichnet zu werden! Wieso ist das ein Schimpfwort??? Strebsam und neugierig sein ist aus meiner Sicht eine positive Eigenschaft. (Komisch ist, dass man bei uns einerseits keine Streber mag, aber andererseits das Prinzip Leistung/Leistungsgerechtigkeit bis zum Exzess betet. Das ist ein Widerspruch!).

Das Auto ist für viele leider immer noch ein positives Statussymbol! Radfahren, zu Fuß gehen, mit Öffis fahren sollen die neuen positiven Statussymbole werden!!!

teacher - 7. Jan, 11:41

Ehrlich gesagt, in der Schule haben wir am meisten Sorgen mit den guten Schülern ("Strebern"). Sie sind die wirklichen Verlierer unserer Bildungslandschaft, sie würden gerne, werden aber runtergemobbt. Wenn wir von den Verlierern reden, dann meinen wir die falschen.
coyote (Gast) - 22. Dez, 19:26

Könnte es vielleicht daran liegen, dass Moskau erheblich größer ist als Wien...

... somit auch die Fahrzeiten ine einem Stück länger sind
und es sich daher eher auszahlt,
1) ein Buch mitzunehmen
2) es auszupacken
3) die aktuelle Seite aufzuschlagen
4) den Kontext wieder aufzunehmen
5) bei Erreichen der Aussteigestation das Lesezeichen einzulegen
6) das Buch wieder einzupacken
?

Warum kommt niemand auf die nähestliegende Begründung, warum beginnt sofort der Chor des larmoyanten Österreich - Miesmachens ?
Ich habe dieses impotente Gejammere allmählich satt, aus ihm kommt
niemals die Kraft, eine Veränderung anzupacken (denn das würde Enthusiasmus erfordern) !

Wer nach Moskau auswandern will, nur zu !

tawa (Gast) - 2. Feb, 17:28

lesen in der U - bahn !

in Russland sind die menschen in der U - bahn aufmerksamer als in Wien !
sie verstehen die Durchsagen und halten sich daran , sonst gibts eine Strafe !
in Wien versteht man nicht einmal : " Zurückbleiben ,Bitte " , oder ??
das gleiche ist auch in Prag möglich , ohne Durchsage am Bahnsteig , wieso ??
was läuft in Wien falsch ??

hehe (Gast) - 3. Feb, 19:57

ganz klar tawa:
"Wegen der vielen Ausländer!"
(sorry, aber der war aufgelegt)

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