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Kernkraft hat so oder so seine Zukunft hinter sich

Schon vor der japanischen Katastrophe war Kernenergie eine Technologie von gestern.

Hier zwei Grafiken aus einer sehr interessanten
Studie aus dem Jahr 2009:



Der Boom der Atomenergie ist längst vorbei:
atom2



Deswegen wird der Anteil der Kerneergie zurückgehen.
Jetzt, nach Japan noch viel rascher:
atom1


Die Frage ist also nicht, "ob" aus Kernenergie ausgestiegen wird, sondern nur "wie", und "wie rasch".

Und ebenso drängend müssen wir Alternativen, Sonne, Wind und Biomasse hochbringen.
Eurieie (Gast) - 20. Mär, 17:52

Jeder Mensch weiß es

dass die Kernenergie kein Konzept für die Zukunft ist. Einige reden jetzt von "Übergangstechnologie", die involvierten Firmen wollen noch ein paar Milliarden abcashen - aber in Wahrheit ist die Sache weitgehend gelaufen. Warum erst in ein paar Jahren auf zukunftsfähige Strategien, warum nicht sofort?

der h. (Gast) - 20. Mär, 19:49

ach cc

die halbe warheit zitieren bring dich einfach nicht weiter:

1) das loch ab 1990 erklärt sich mit dem extrem niedrigen ölpreis der alle allen investitionen erwürgt hat. das wird sich jetzt wieder ändern und zwar massiv.

2) die alten KKW gebaut von '50 bis '70 sind hendelbrüsterl. was jetzt kommt sind meiler mit 1,4 GW und mehr. die stückzahl alleine sagt herzlich wenig aus.

Johann Dirry (Gast) - 20. Mär, 20:34

Peak Uranium

es gibt noch einen weiteren Grund, weshalb die Atomenergie zu Ende gehen wird: Peak Uranium.

Zwar könnte man mit schnellen Brütern, Wiederaufbereitung und durch die künstliche Erzeugung von Uran aus Thorium die Uranversorgung für 1500 Jahre sichern, dies wird jedoch aus Kostengründen nicht gemacht und stattdessen BWR-Reaktoren (Heißwasserreaktoren) innerhalb von vorrausichtlich 150 Jahren verbraucht.

Schätzungen gehen davon aus, dass es einen Peak der Uranversorgung um 2035 geben wird. Schon jetzt wird - dank der Abrüstung von Atombomben - mehr Uran verbraucht als gefördert wird.
a.m. (Gast) - 24. Mär, 01:24

Wieso sind Politische Parteien sich uneinig?

die SPÖ unterstützt nur dieses hier: //www.gegen-atomkraft.at/
die Grünen setzen sich dafür ein: //atomausstieg.at/ bzw. //www.shutdownnukes.eu/
der Voralberger Landtag hat eine eigene Initiative: //www.vorarlberg.at/atomausstieg/

Österreich war einmal ein Land, dass mehrheitlich gegen die Atomkraftwerke ist. Ich bin überzeugt, dass eine Volksabstimmung heute noch viel knapper ausfallen würde.


ein gemeinsames Auftreten, Initiieren hat jedenfalls auch in anderen Ländern mehr Gewicht.


gibt es keinen Konsens, oder ist dieser scheinbar von politischen Parteien in der Öffentlichkeit NICHT erwünscht?

der h. (Gast) - 24. Mär, 11:59

wobei die vorarlberger eindeutig den vogel abschiessen.
hiermit steht fest:
atomar betriebene flugzeugträger dürfen nicht in vorarlberger häfen andocken ;-)

im antiwasserkraft und pro amtomimportland gibz halt so die eine oder andere lustige marotte
a.m. (Gast) - 26. Mär, 19:11

Vatikan soll umgestimmt werden durch Katholiken

teacher - 24. Mär, 19:09

Das zeigt nur, wie absurd diese Technik ist: Der Nutzen geht zu Ende, der Müll strahlt tausende Jahre weiter.
Und die Gentechnik steht erst am Anfang!

sigi (Gast) - 24. Mär, 22:59

du vergisst das Designerbaby. auch das steht erst am Anfang!
Sepp Sepperlhut (Gast) - 5. Apr, 00:56

Der Österreicher Ivan Illich hat sich zu den "Fortschrittsmythen" in dem gleichnamigen Büchlein schon vortrefflich geäussert. Es sei allen Interessierten ans Herz gelegt. Schade, dass auch niemand auf die Idee kommt, dass die Lösung nicht (nur) in Alternativen, nachhaltigem Wachstum (ist das nicht ein Widerspruch in sich?), etc liegt, sondern vielleicht einfach in der Abkehr vom unnötig hohen Energiekonsum ... ? Lebensqualität hat nichts mit hohem Energiekonsum zu tun. Man kann auch anders glücklich leben. Und nur darauf kommt es an.

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