back_top

Das Gefährt des Übermenschen

und schon wieder eine Adoration:
meine Mobilitätskolumne im aktuellen falter

P1000615
Wendelin und Florian Fortner und das Objekt der Begierde

Gewisse Empfindungen kann man kaum beschreiben, man muß sie erfahren. Buchstäblich.
Wenn Du einmal auf so einem Fahrrad gesessen bist, weisst Du, diese Technologie hat eine ganz große Zukunft.
Besonders bergauf wird man zum “Übermenschen”.
Du trittst ganz zart in die Pedale, und wie durch Zauberkraft vervielfältigt sich Deine Kraft.Eine noch nie erlebte Beschleunigung bringt Dich innerhalb weniger Sekunden auf empfundene 30km/h, und das bergan.
Als Marshall McLuhan, der grosse Medientheoretiker einmal gefragt wurde, warum er nicht Auto fährt und keinen Führerschein besitzt, war das seine Antwort:
"Weil das Auto den Fahrer zu einem Servomechanismus degradiert, der die Verbindung zwischen Servobremse und Servolenkung billig herstellt."
Das Rad hingegen ist eine, wie McLuhan sagt, "Extension", Verlängerung/Verstärkung der Beine, es wird zu einem Körperteil. Der Unterschied könnte drastischer nichts sein: Das eine - das Rad - macht eine Art Supermenschen, das andere - das Auto - treibt den Menschen aus und degradiert ihn zu einer Teilmenge der Maschine.
Dabei kannte McLuhan diese Pedelecs nicht. Pedelecs (Pedal Electric Cycle) sind geniale Elektrofahrräder, welche die menschliche Kraft am Pedal messen und dann über einen kleinen Elektromotor vervielfältigen.
In den Niederlanden werden sie schon in großen Mengen verkauft, bei uns steht der Boom noch bevor.
Pedelecs erweitern die Einsatzmöglichkeiten des Fahrrades beträchtlich.
Für den täglichen Gebrauch des Rads sind steile Hügel für viele zu abschreckend. Mit dem Pedelec fliegt man mit empfundener Rückenwind geradezu bergauf.
Auch älteren Menschen, denen längere Strecken bereits zu schaffen machen, ermöglicht der kleine Motor des Pedelecs die weitere Fahrradnutzung.
Pedelec, das ist kein bestimmtes Fahrrad. Es ist ein Prinzip. Man muß es einfach ausprobieren. Zum Beispiel bei Wendelin und Florian Fortner in der Kaiserstrasse in Wien Neubau.Die beiden Twens kommen aus der Steiermark, haben Industriewirtschaft bzw industrielle Elektronik studiert und betreiben das Geschäft “Elektrobiker”.
Dort kann man sowohl aus den verschiedensten Pedelecs auswählen, als auch sein eigenes Rad auf Pedelec umrüsten lassen.
Im Regelfall hat der Elektromotor 250 Watt. Nur zum Vergleich, ein Kleinwagen braucht ca die 200fache Antriebsstärke, kein Wunder bei einer Tonne oder mehr. Man sieht den Motor nicht, er ist in der Radnabe verborgen. Die Batterie wiegt 1,5 kg, steckt versperrt am Rahmen und ist in zwei Sekunden heruntergenommen, um sie zu Hause oder im Büro aufzuladen. Die realistische Reichweite, die natürlich je nach eingestellter Unterstützungskraft variiert liegt bei jedenfalls 40km, die jedoch bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt deutlich, bis zur Hälfte sinkt.
Eine EU Norm legt fest, dass ein Pedelec solange rechtlich ein Fahrrad bleibt, als es elektronisch bei 25km/h abriegelt. Man muss jedoch kein Prophet sein um sich vorzustellen, wie Verkehrspolizisten überfordert sind, um zu überprüfen ob der Pedelecnutzer die maximale Höchstgeschwindigkeit auf 32km/h umprogrammiert hat.
Wer so ein Fahrad legal schneller fahren möchte, was technisch kein Problem ist, muss es als Moped anmelden.
Die Gesamtgewicht des elektrischen Antriebs (Motor, Batterie, etc.) liegt bei ca 9 Kilogramm, und kostet als Umrüstsatz, je nach Qualitätsanforderung ab 1150 Euro.
Fertige ausgestattete “vernünftige” Pedelecs, beginnen bei Preisen von 1500 Euros.
Jedenfalls ist es empfehlenswert, zur sorgfältigen Auswahl Zeit zu investieren, sich sowohl gut beraten und v.a. verschiedene Modelle auszuprobieren.
“Drehmomentsensor” oder “Drehzahlsensor” klingt entsetzlich technisich, macht aber einen riesigen Unterschied. Beim ersterem greift der Elektromotor sofort, bei zweiterem erst, nachdem die Pedale ein bis zwei Umdrehungen gemacht haben. Hier hilft eine händisch gesteuerte Anfahrtshilfe.
Man sieht, Erklärungen wirken hilflos. Surfen versteht man nur wirklich, wenn man einmal am Brett steht, und die Kraft des Windes in den Armen spürt.
Das Pedelec muss man ebenso “spüren”, und wird sich seiner Faszination nicht entziehen können.

Pedelecs testen:
Elektobiker
1070 Kaiserstrasse 77
0664 2104122
wurmla (Gast) - 8. Sep, 17:52

Super! ... aber

Man kriegt richtig Lust sein Rad zu nehmen in die Kaiserstraße zu fahren und es umrüsten zu lassen.
Allerdings löst das Pedelec nicht das Hauptproblem des Fahrrads als Verkehrsmittel in der Stadt: Vandalismus & Diebstahl. Ich fürchte, dass die Pedelecs sogar noch mehr zum Opfer werden könnten. Wir brauchen versperrbare Radboxen bei den wichtigsten Umsteigeknotenpunkten etc.

Markus Pirchner (Gast) - 8. Sep, 18:14

Diebstahl

Zumindest was das "Hauptproblem" (ich dachte, das wären radgerechte, sichere Verkehrsflächen?) Diebstahl/Vandalismus betrifft, könnte das hier eine Lösung darstellen: http://www.yikebike.com/ . Man braucht nicht mal mehr zu strampeln, und nach der Fahrt packt man das Ding zusammen (60x60cm!) und hängt es sich über die Schulter.
Wenn bloß der Preis nicht so prohibitiv wäre ...
ameno (Gast) - 8. Sep, 18:28

mich stört die diebstahls-problematik auch am meisten. autofahrer und andere behinderungen nerven, aber damit kann ich leben. gscheite citybikes (ordentliche gangschaltung und freilauf/2. bremse/kein rücktritt zumindest) wären aber für die meisten wege ausreichend, damit es mir wert wäre damit zu fahren und nicht mit dem eigenen rad.

das yike wirkt ziemlich instabil/unsportlich/unkomfortabel, müßte man mal testen... um sich dann über den preis zu beschweren :)
Wolfgang (Gast) - 9. Sep, 07:45

brr

Das yikebike würd ich mir auch ums verrecken nicht kaufen. Dann noch eher so ein normales Klapprad, wies cc hier schon mal vorgestellt hat.
ameno (Gast) - 8. Sep, 18:15

http://www.bike-revolution.at/ spezialisiert auf (selbst entwickelte) liegedreiräder (trikes), bietet ebenfalls elektro-unterstützung und probefahrten an.
sehr sehr geil, auch ohne motor, aber unter 3k eur geht nix leider.

Brusselsblogger (Gast) - 9. Sep, 08:31

Dynamo vs Motor

Was der Artikel nicht erwähnt: Am interessantesten erscheint mir ja, dass die Batterie bei Bergabfahrten auch wieder aufgeladen wird (Dynamo) und man dann die zusätzliche Energie beim bergauffahren wieder nutzen kann (Motor).

Zumindest bei den BionX Modellen, die es hier in Brüssel gibt, scheint das so zu sein: http://www.bionx.ca/products/

Wäre schön, wenn es für dieses System auch staatliche Prämien gäbe. Würde mehr Sinn machen als Verschrottungsprämien. Auch Werbezuschüsse wären ein interessanter Ansatz. Stellt euch nur vor, 5% der Werbeflächen wo jetzt Autos zu sehen sind wären in Zukunft Elektrobike-Werbungen :)

Lukas (Gast) - 9. Sep, 11:29

Pedelecs ...

... sind ein Hit, werde mir selbst eines zum 40er (also in 2 Jahren) gönnen :-)! Hab mal eines (Biketec's Flyer) am Klopeiner See getestet, Berge schmelzen da echt dahin. Leider sind die Preise ja noch extrem abschreckend, aber ich hoffe auf einen großen Boom und damit auf sinkende Preise + ggf.Förderungen (Politik!?).

ad Rekuperation bei den Pedelecs (BionX): Ja, prinzipiell tolle Sache, aber bei Bikes dzt. noch rel. ineffizient, bringt in der Praxis max. 5-10% Reichweitengewinn.

Brusselsblogger (Gast) - 9. Sep, 11:44

Rekuperation und Preis

Rekuperation: danke, gut zu wissen

Preis: ich frag mich ja schon warum die Dinger so teuer sind. Ist das nicht das gleiche System wie handelsübliche Nabendynamos nur mit Motorfunktion? Oder denke ich da zu naiv? Ich meine so ein BionX kostet ja beinahe das 100-fache eines einfachen Nabendynamos.
Lukas (Gast) - 10. Sep, 07:48

Preis

naja, das ist schon ein bissl mehr als ein Nabendynamo ... viel Steuerelektronik (Drehmomentsensor, Boardcomputer, ...) und natürlich der immer noch sehr teure LiIO-Akku (größte Preisposition). Aber wie bei Computer, Handies & Co. sollten die Preise mit steigendem Absatz entsprechend sinken. Dzt. fehlen da einfach noch die Stückzahlen. Übrigens: BionX wird +/- österreichisch - großes Werk in der Steiermark vom Magnakonzern ...
Lukas (Gast) - 10. Sep, 07:51

BionX

Thomas (Gast) - 16. Dez, 19:06

Tipps: Pflege von Elektrorädern im Winter

Hallo,

seit einiger Zeit habe ich ein Elektrorad. Tolles Ding : )

Auf der Seite www.radgaragen.de sind einige wichtige Tipps für Elektroräder im Winter zusammengestellt. Lagerung des Akku; zusätzliche Beleuchtung, reduzierte Reichweite.
Hoffe es ist interessant und es hilft.

Viele Grüße

Thomas
BenHemmens (Gast) - 11. Sep, 15:16

Nennts mich ruhig eine

Kassandra, aber ich sehe ein Problem, das durch die maximale Geschwindigkeit von 25 km/h nicht abgedeckt ist: das Fahrverhalten in FuZos sowie bei gemischten Geh/Radwegen.

Diese Flächen sind nur für eine behutsame Fahrweise geeignet. Die Obergrenze der "Schrittgeschwindigkeit" dürfte rechtlich bei 7-9 km/h liegen, de facto wird es toleriert, auch ein paar km/h mehr draufzulegen, solange du das intelligent machst und keinen FusgängerInnen gefährdest oder stresst.

Mit so einem Elektroding schiesst aber jeder unerfahrene Lenker ziemlich raketenartig von 0 auf 20 und das kann schon, wenns ungeschickt geht, sehr lästig werden.

Ich hoffe halt nur, dass hier keine neue Spezies von Elektroradrowdy in Erscheinung tritt und unsere manchmal prekäre Erlaubnis, diese Flächen mitzubenutzen, nicht in Gefahr bringt.

Irgendwas werden wir uns überlegen müssen, denn kleine Elektrofahrzeuge werden noch massiv zunehmen - was sehr fein ist, solange sie Autofahrten ersetzen. Böse wärs aber, wenn der Autoverkehr keinen cm zurückweicht und Elektroflitzer einfach in den gleichen Raum, wo sich Fussgänger und Radler eh schon miteinander schwer tun, hineingedrängt werden.

Wolfgang (Gast) - 11. Sep, 21:48

Das "Elektro" ist nicht das Problem

Man muss nicht besonders trainiert sein, um einen 20er locker eine Stunde durchzuhalten. Das Problem sind die gemischten Geh/Radwege an sich. Wenn ich mit 7-9 km/h unterwegs bin, kann ich gleich zu Fuß gehen. (meiner Erfahrung nach geh ich 6 km/h, wenn ichs ein bissl eiliger hab).

30er auf der Straße, richtige Radwege, wenn sehr viel Platz ist, und sonst einfach Kampagnen schaffen, um den Radfahrern mehr Selbstbewusstsein auf der Straße zu geben.
martinm - 12. Sep, 07:39

Moped

Na dann nimm och einfach ein Elektrofahrrad mit einem kräftigen Motor und melde es als Moped an. Dann darrfst du die gemischten geh/radwege nicht mehr benutzen und kannst auch die aufgemalten streifen Rechts liegen lassen.

Aber ich stimme zu, gemischte Rad-Gehwege sind ein grober unfug. Bemerkenswert auch, dass keiner beim "Wiental Highway" deisbezüglich jammert *g*

Und auch mehr selbstbewusstsein stünde den meißten radlern gut zu gesicht....

zu Fußgängerzonen: die sind in der Regel ohnehin für Radler tabu, absteigen und schieben muss man da, auch das elektrorad ;-)
BenHemmens (Gast) - 12. Sep, 14:53

Gemischte Geh-und Radflächen

sind in bestimmten Situationen von mir aus kein Unfug.

Sie sind keine generelle Lösung, besonders nicht als Teil von längeren zusammenhängenden Radrouten - richtig.
Sie werden, besonders in Wien - dem Rad-Schlusslicht Österreichs - viel zu sehr in Form von schmalen gemischten Geh- und Radwegen angewendet, um den Radverkehr irgendwie auf die Seite zu räumen.

Aber sie werden aus der Palette der Radverkehrsplanung nicht verschwinden, zu Recht nicht. Hier zwei Beispiele, wo sie gültig sind und es auch bleiben werden:

a) in für den Radverkehr geöffneten Fussgängerzonen. Diese haben eine enorm wichtige strategische Funktion, besonders in den Städten ausserhalb Wiens, weil dadurch die zentrale FuZo per Rad durchquerbar bleibt: d.h. viele Wege in der inneren Stadt sind nicht nur auf gleicher Route mit Rad schneller, sondern mit Rad kann man sich einer großen Abkürzung bedienen.

b) In Strassen, wo die Fahrbahn aus irgendeinem Grund für manche RadfahrerInnen unattraktiv ist, aber nicht genug Breite vorhenden ist, um getrennte Rad- und Fusswege einzurichten. zB Querschnitt: FH-Standort-Baumreihe-Gehsteig-Gleis/Fahrspur1-Gleis/Fahrspur 2/Parkspur/Baumreihe/Gehsteig/Geschäfte.

Es ist auch weder realistisch noch gerecht noch zukunfstorientiert, zu behaupten dass eh jeder und jede locker einen 20er fahren kann, wenn er oder sie sich nur ein bissl z'sammreisst. Eine Untergruppe der Rad-Mobilen fährt eher mit 10 km/h, und diese Gruppe geht nicht weg, sondern sie wächst - usere Gesellschaft altert ja. Es sind auch heute die Leute über 70, die sich an eine Zeit erinnern können, als das Rad noch ein selbstverständliches Mobilitätsmittel war. Sie wird in den fortschrittlichsten Ländern fix berücksichtigt - zB werden in Dänemark 1-Richtungsradwege grundsätzlich zweispurig angelegt, damit die 20+- Leute die langsameren gut überholen können. Das sind auch Leute, die sich mit FussgängerInnen auch friedlich eine Fläche teilen können. Sie sollten es dürfen. Sie zu ignorieren ist dumm und unsolidarisch, also, aus meiner Sicht: schlicht un-grün.

Wo ich schon sehr dafür bin, ist die Benutzungspflicht für gemischte Geh- und Radwege abzuschaffen; logischer wäre es sie einfach aus der Liste der Radverkehrsanlagen zu entfernen, weil sie in Wirklichkeit Gehsteige sind, wo man auch Rad fahren darf. Aber als Teil der Verkehrsplanung, und sogar als relativ häufiges Element in städtischen Strassen, sind sie nicht wegzudenken.

Im übrigen bin ich der Meinung, dass der Wientalradweg wirklich ein Unfug ist. 4m Breite reicht absolut nicht für 2 Richtungs-Fuss- und Radverkehr, sie wären allein für den Radverkehr schon sehr eng. Das ist ein schlechter Witz.
martinm - 11. Sep, 16:15

Werbeschaltung?

Damit das ganze nicht zu stark zur werbeschaltung wird, hier noch eine Adresse in wien:

http://elfkw.at/

Die seite ist ausserordentlich Informativ für jeden angehenden elektroradler. Meine Anfrage bez. Umbau wurde schnellestens beantwortet.


Und nicht zu vergessen: http://www.pedelecforum.de/forum/

Lukas (Gast) - 14. Sep, 08:53

Wiental Highway ...

... ist ja eh schon wieder gestorben :-( !
cc - 14. Sep, 14:13

@wiental highway

wieso gestorben?
Im letzten Planungsausschuss wurde die Finanzierung geschlossen.
Im Frühjahr höchstwahrscheinlich Baubeginn.
Lukas (Gast) - 16. Sep, 09:22

Aha ...?

In einer Bezirkszeitung hab ich gelesen, dass der Highway nun doch nicht wie geplant kommt, weil zu teuer ...!? Wäre für Aufklärung dankbar!
Wolfgang (Gast) - 16. Sep, 11:29

Journalismus in Österreich

Wenns nicht "wie geplant" kommt, heißt das halt, dass es "anders als geplant" kommt. Mir fällts schon länger auf. Immer wenn man wo mal dabei war, und etwas aus erster Hand weiß, steht in der Zeitung irgendwas bissl falsches. Ich hab da schon ziemlich mein Vertrauen verloren. Und das beschränkt sich nicht auf Billig/Gratisblätter.
Lukas (Gast) - 16. Sep, 11:34

abgespeckte Variante

Hab nun mal kurz gesucht und hier eine aktuelle Kurzinfo der ÖVP gefunden, d.h. es soll eine abgespeckte Billig-Variante auf der Talsohle, mit weniger Auf-/Abfahrten und Saison-/Nachtsperrung werden ... >> http://hietzing.oevp.at/17951/?MP=61-4487

Also kein "Highway", sondern ein Pimperl-Kompromiss-Freizeitradler-Weg ... :-(
Hary (Gast) - 15. Sep, 11:35

Elektro-Porsche für den Übermenschen?

Guter Überblick zum Stand der Diskussion in Wien: Fahrrad als Alltagsfahrzeug.

Da wird ein Rad ohne Kotschützer, Gepäckträger und Licht, mit einem grauenhaft grossen, auffälligen Motor, zum Gefährt des "Übermenschen" hochstilisiert.

Zum Glück gibts auch Firmen in Wien, die Alltagsmobilität ernst nehmen, und sich zum (richtigen) Gedanken der Elektrounterstützung auch noch Gedanken machen, wie zb Regenschutz aussehen kann, wie man Lasten oder weitere Personen transportiert, wie man vermeidet, dass der Akku im Winter um 50% eingeht, etc.

Eine wurde hier eh schon genannt, http://elfkw.at, sehr empfehlenswert: Kleine, sehr unauffällige Motoren, viele Lastenräder im Programm: Gelebte Alltagsmobilität, die wirklich fossile Fahrten ersetzt, statt "Flitzer für Übermenschen". Es gibt schon Spielzeuge genug.

iPad (Gast) - 23. Mai, 18:14

Elektro-Porsche für den Übermenschen: danke, gut zu wissen.
andi (Gast) - 16. Sep, 14:52

bremst das Pedelec ab 25 km/h ?

oder kann man durch eigenens Strampeln oder wenn man den Berg runter rast auch mehr erreichen?

Lukas (Gast) - 16. Sep, 15:14

nein!

Es bremst natürlich nicht, aber der Motor wird abgeschaltet. D.h. man kann bergab bzw. mit fleißig Strampeln natürlich auch viel schneller fahren, aber halt ohne Motorunterstützung. Fährt sich dann halt wie ein normales Fahrrad, das nur etwas schwerer ist.

Mail an
Christoph Chorherr

Versuche jedenfalls Mails selbst zu beantworten.

Christoph Chorherr auf Twitter Christoph Chorherr auf Facebook

Meine Tweets

    Aktuelle Beiträge

    Wenn ich mich grad irre,...
    Wenn ich mich grad irre, vergessen Sie den Kommentar...
    la-mamma - 9. Mär, 09:08
    Neue Bauordnung 2018
    In Städten, in Wien zu leben ist beliebt. Seine Bevölkerung...
    cc - 6. Apr, 12:18
    Barrierefreiheit
    Da es ja noch keine öffentlich zugänglichen Text gibt...
    martin.ladstaetter - 6. Apr, 11:20
    Word!
    Martin Schimak - 20. Nov, 12:55
    Deutschland: Ein schlichter...
    Der Anlass für diesen Blogpost ist das Scheitern der...
    cc - 20. Nov, 12:44
    Mehr Chorherrs!
    Lieber Christoph, Du engagierst Dich, übernimmst Verantwortung,...
    Andreas Kleboth - 29. Okt, 10:04
    Interconti
    Ich bin zwar kein grüner aber nun fällt es mir wie...
    WolfgangS - 27. Okt, 15:44
    Am besten alle "unecht-grünen"...
    Am besten alle "unecht-grünen" auch noch rausschmeissen...
    Martin Schimak - 27. Okt, 13:14
    Echt-Grüne...
    fliegen nicht...
    Hans Doppel - 26. Okt, 18:35
    Wer dich kennt,
    wird dir niemals unlautere Absichten unterstellen....
    Erwin Greiner - 26. Okt, 16:00
    Ein besonders krasses...
    ... dafür wie leicht es in der heutigen Medienwelt...
    Martin Schimak - 26. Okt, 14:16
    Lieber Christoph! Vielleicht...
    Lieber Christoph! Vielleicht währe es, gerade als...
    volvox - 26. Okt, 11:21

    User Status

    Du bist nicht angemeldet.

    Feeds