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Radbrücke über den Gürtel kommt

hier fehlt dringend ein Lückenschluss,der jetzt kommen soll:

P1000618

Fährt man das Wiental stadtauswärts, stellt der Gürtel eine gewaltige Barriere dar.
Geradezu abenteuerlich, und für Fussgänger, die aus der U-Bahnstation kommen, wirklich gefährlich ist´s hier:

P1000620

dann geht´s nochmal über Schienen, bevor der Weg weitgehend unbehindert weitergeht:

P1000624

im letzten Planungsausschuss des Wiener Gemeinderates haben wir beschlossen, quer über den Gürtel, und südlich vorbei an der Otto Wagner Station Margaretengürtel eine Rad-Fussgängerbrücke zu errichten.
Als erster Schritt wird dazu ein internationaler Architektenwettbewerb ausgeschrieben.
Das wird in einem schon stark befahrenen Bereich eine deutliche Verbesserung des Radverkehrs bringen.
Und hoffentlich kann dabei auch noch eine "schöne Brücke" ausgelobt werden.
Bin schon sehr gespannt und werde weiter darüber beeichten, wenn´s Neuigkeiten dazu gibt.
Yvonne (Gast) - 14. Sep, 15:08

Gleich ums Eck...

Super, das Projekt liegt genau auf meiner Fahrrad-Route "Wohung-Schönbrunn", die ich zwecks Joggen im Schlosspark ziemlich regelmäßig befahre. Freue mich auf barrierefreies Radeln!

der h. (Gast) - 14. Sep, 15:37

so wie ich die wiener radwege kenne

wird das sicher wieder so ein bescheuerter quirl
oder eine lustige sammlung von mehreren 180 grad spitzkehren

Stephan Plepelits (Gast) - 14. Sep, 20:54

Brücke sinnvoll?

Also ich bins ja gewohnt auf diesem Blog Sachen zu lesen, die auf meiner Welle liegen, aber diesmal bin ich doch etwas überrascht. FussgängerInnen und RadfahrerInnen in andere Ebenen zu schicken, erinnert mich ein bisschen an die Politik der 50er bis 70er Jahre. Eine Brücke mag zwar Barrierefrei sein, allerdings sind immer höhenunterschiede zu überwinden. Und um über den Gürtel zu kommen werden wohl an die 5 Meter notwendig sein.

Eine einfache Lösung, die ich mir vorstellen könnte wäre folgende:
Bei der Kreuzung Linke Wienzeile # Westgürtel sollte der Radweg vom Gürtel kommend gar nicht die Strassenbahn kreuzen, das ist sowieso eine sehr unübersichtliche Stelle und für die RadfahrerInnen ein Graus (wieviele Kurven haben die PlanerInnen auf diesen Verkehrsinseln untergebracht?). Eine Kreuzung vom Wientalradweg mit den Strassenbahnschienen könnte sehr übersichtlich gestaltet werden.

Der Wientalradweg läuft dann auf dem schmalen Streifen zwischen Strassenbahn und linker Wienzeile. Eventuell müsste die Würstlbude (oder ist das eine Bäckerei?) bei der U-Bahn-Station versetzt werden, damit der Radweg dahinter vorbeilaufen kann.

Das erspart:
1. Die Querung des Radweges vor dem U-Bahn-Eingang.
2. Die Querung der Strassenbahngleise mitten im Stationsbereich.
3. Ein Haufen scharfer Kurven (sowohl bei der Station, als auch bei der Kreuzung)

Bleibt noch die Anbindung des stadteinwärtslaufenden Wientalradwegs an den Südgürtel. Da wäre aber eine Verbindung durch den Bruno-Kreisky-Park und eine Querung bei der Schönbrunnerstraße sicher sinnvoller.

Stephan.

Stephan Plepelits (Gast) - 15. Sep, 09:41

Alternative zur Brücke

Ich hab dazu nun selber was für meinen Mobilitätsblog verfasst und einen Plan dazu gezeichent. Zu finden auf: http://mobility.plepe.at/17

Stephan.
andi (Gast) - 16. Sep, 13:45

@stefan

also die idee ist nicht so schlecht. einzige manko: man muss extra zum Franz-Schwarz-Park rauffahren, um der Wienzeile entlang zu fahren. ich finds schon besser über diese kleinen Straßeninsel beim Gürtel.


wenn man eine Brücke baut, dann müsst sie auf jeden fall mind. 5 m breit sein, also eine eigene Fußgänger und eine eigene Radspur. Die Fußgängerspur am besten auf der Seite der Straßenbahnstation.
Martin Biely (Gast) - 15. Sep, 16:31

bitte nur keine "schoene" bruecke

Man wird natuerlich sehen was der Architekturwettbewerb bringt, nur ich fuerchte da werden entweder Rampen mit ordentlicher Steigung (Stephan hat recht wenn er schreibt 100m Rampen passen nicht ins Stadtbild) oder so tolle 180 grad kurven sein (wie zb. bei der Handelskaibruecke beim Milleniumstower).

Sinnvoller waers die Autos in den Untergrund die 5m in den Untergrund zu befoerdern, nur das geht dort wohl leider wegen der UBahn nicht so gut :-(

Wolfgang (Gast) - 15. Sep, 17:10

Stadtbild

Gleich daneben ist die Brücke von der U6, und steiler als dort dürfen die Rampen wohl sein für einen Radfahrer. So eine Brücke wie die der U6 passt auch nicht ins Stadtbild, sie IST das Stadtbild. Es kann ruhig groß sein, und ein bissl im Weg sein, wenns nicht abgrundtief hässlich ist. Man muss sich nur trauen. Ich könnt mir übrigens auch einen Radtunnel vorstellen, nur wird das wohl zu teuer. Am besten wärs wohl, wenn man die Straße so 2m tieferlegt, das sollt sich gut ausgehn. Den Rest kann man mit einer Brücke bewältigen. Ich bin übrigens der Meinung, dass man da auch mehr als 5% Steigung zumuten darf. Gleich nebenan im 6. Bezirk gibts zig Straßen die steiler sind.

Aber in einem stimm ich hier allen zu: Bitte keine Kringel oder Zickzackauffahrten!
andi (Gast) - 16. Sep, 13:50

Gürtel unter die Erde

langfristig ists sicherl besser den gesamten Gürtel für die Autos unter die Erde zu legen. Man könnte so einen riesen großen Park mit einer Rad-Autobahn links und rechts von der u-bahn machen. Das wäre eine große Bereicherung für den Standort Wien.

coyote (Gast) - 23. Sep, 12:29

Mollardgasse nicht vergessen !


Wolfgang (Gast) - 17. Mrz, 12:20

Sieht nicht so übel aus

Falls es wirklich so aussehen wird: http://resources.vienna.at/FastResource.aspx?ResourceID=news-20100316-03413225-1948096271

Wie die Auffahren werden, sieht man zwar nicht. Glaub aber eher, dass es etwas langes geschwungenes wird, und kein Kringel.

Ansonsten: "Juhu Holz!" und "Juhu kein rechtwinkeliges Betonklotzdesign, weil dem Architekten Kurven im CAD Programm zu anstrengend sind"

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