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Ithuba auf orf.at

sehr schöne Geschichte über unser Ithuba auf orf.at: http://tinyurl.com/38cgu9a

Leadership. Wo bleibt sie?

Kaum jemand kann sich die Summe wirklich vorstellen: 750 Mrd Euro waren da. Plötzlich innerhalb einer Nacht.Zur Rettung des Euro, sagen die Wohlmeinenden. Damit die großen Geldvermögen auch weiter Zinsen bekommen und nur ja nicht gefährdet sind, sagen die Kritiker. Jedenfalls: “Die Politik” hat einen überraschenden Kraftakt gesetzt.
Es roch ganz kurz nach “leadership”.
“Leadership”, übersetzen wir es als kraftvolle, mutige Führungsstärke, fehlt sie nicht in nahezu allen Bereichen der Politik?
Wenn (nicht nur, aber auch in) Österreich seit Jahrzehnten das Vertrauen in “das Politische” sinkt, die Reaktion weiter Teile der Bevölkerung zwischen Enttäuschung, Gleichgültigkeit und Zorn oszilliert, dann wohl weniger weil so viel, möglicherweise falsche “leadership” gezeigt wird, sondern gar keine.
Die Probe aufs Exempel: Seit Jahren, nein seit Jahrzehnten sollen “grundlegend reformiert” werden: Unser Gesundheitssystem, unser Schulwesen, der Kompetenzwirrwarr zwischen Bund und Ländern, unsere Hochschulen, und eine persönliche Priorität sei auch noch erwähnt: der Klimaschutz.
In all diesen Bereichen wäre leadership notwendig. Leadership, welche Beharrungskräfte in Schranken weist, die Bevölkerung motiviert, ja sogar für “das Öffentliche” begeistert, und geschickt Allianzen schmiedet.
Das enorme Dilemma unserer Demokratie liegt darin, dass fast niemand unseren politischen Eliten derartige leadership zutraut. Aber wenn sie sich nicht erneuert, ihre Leistungskraft beweist, dann ist sie gefährdet, akut gefährdet.
Eine These, ein Beispiel:
Politik soll sich da erneuern, wo sie herkommt,da wo es vergleichsweise leicht ist, auf der lokalen, der kommunalen Ebene. Sprechen wir von Wien.
Das ganz bewußt gewählte Beispiel, die Reform der Pflichtschulen.
Folgenden muß doch zu stemmen sein, mit ein bißchen leadership. Die besten Lehrer werden gesucht und motiviert, in jene Schulen zu gehen, wo Kinder besondere Untersützung brauchen, weil sie vom Elternhaus kaum gefördert werden.Zur Leitung der Schule werden ausgewiesene Führungspersönlichkeiten (unbeschadet der Parteizugehörigkeit) ernannt. Den Schulen wird Freiheit gegeben, ihre Methoden, ihre Zeiteinteilung selbst zu wählen.
Ziel: Mit 15 Jahren können alle sinnstiftend lesen und schreiben und beherrschen Deutsch sowie zumindest eine weitere Sprache.
Das zu erreichen bräuchte bloß ein wenig leadership. Aber wo ist sie?
PS: Dies ist,so der Wunsch der Presse, bis zur Wahl am 10.Oktober meine letzte Kolumne.(dieses PS ist an die Leser der Printpresse gerichtet)
(bis hierher meine Kolumne in der aktuellen Print-Presse)
PPS: Super, daß es blogs gibt, hier kann ich schreiben, wann, was und wieviel ich möchte (dieses PS gehört hierher)

Warum der Verbrennungsmotor Zukunft hat

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Algen
Wie wird das Auto in Zukunft angetrieben?
Elektrisch?
Oder ganz anders.
Über nachfolgende Antwort hab ich sehr lange nachgedacht, und auch ein wenig nachgerechnet.
Freu mich auf eine sicher spannende Diskussion:

Warum der Verbrennungsmotor Zukunft hat
oder
Wann kommt das Auto auf die Alge?



Ein Zauberwort scheint die Automobilindustrie zu beflügeln: Elektromobilität. Auf allen Automessen werden Prototypen präsentiert, Abermilliarden werden in die Forschung gesteckt, und die Öffentlichkeit erhält ein eindeutiges Bild: In einigen Jahren wird, endlich, der ölgetriebene Verbrennungsmotor samt seiner klimaschädlichen Abgase durch den hocheffizienten abgasfreien Elektromotor abgelöst.
Der Zauber wirkt. Sehr viele Menschen warten darauf.
Sie warten vergeblich.
Das ist der eine Kern meiner These.
Der andere: Es gibt eine, in der Öffentlichkeit kaum wahrgenommenen Energieträger, der viel rascher und v.a. viel billiger als der Elektromotor eine Großteil der Probleme von Autos lösen kann.
Aber der Reihe nach.
Elektromobilität hat eine Reihe von Vorteilen.
Aber einen so gravierenden Nachteil, daß auch in zwanzig Jahren noch die überwältigende Mehrheit der Autos nicht damit fahren wird.
Die Vorteile: Abgasfrei (im Betrieb) und auch hocheffizient. Während eine Verbrennungsmotor kaum 30% des eingesetzten Sprits in Bewegung umsetzen kann, der Rest geht als Wärme verloren, sind es beim E-Motor an die 90%.
Aber sein Nachteil wird den breiten Durchbruch bei Autos verhindern.
Denn die Energiedichte von Benzin und Diesel ist allen Batterien haushoch überlegen.
Entspricht ein Liter Benzin ca 10 kwh, so wiegt eine Bleibatterie, die diese Energiemenge speichern möchte satte 300kg. Andere Batterietechnologien sind zwar leichter, kommen aber bei weitem an Sprit nicht heran.
Deswegen muß in alle heute vorgestellten E-Autos einige hundert Kilogramm Batterie gepackt werden, um dann 200 fahren zu können.
Zusätzliches KO Kriteruim. Derartige Batterien allein kosten 10 000 Euro aufwärts, also mehr als ein Kleinwagen.
E-Auto wird also noch lange heissen: Deutlich weniger Auto (begrenzte Reichweite; wie im Winter heizen?) um deutlich mehr Geld. Diese Rechnung kann und wird nicht aufgehen.

Aber hier soll nicht resigniert werden, sondern der Blick auf eine naheliegende, seit hunderten Millionen Jahren ausgereifte und bewährte “Technologie” verwiesen werden.
Denn wir wollen, nein müssen aus zwei Gründen weg vom Erdöl: Erstens wegen unseres Klimas und zweitens, weil wachsende Nachfrage (China, Indien) auf sinkendes Angebot (peak oil) stösst.
Es ist schlicht denkunmöglich, dass die halbe Welt ihre Autos mit fossilen Brennstoffen antreibt.
Vor einigen Jahren galten Biotreibstoffe als die große Alternative, “Biosprit” aus Raps,Weizen, Mais oder Zuckerrohr boomte.
Dann folgte die große Ernüchterung: Diese Art von Biosprit verdrängt die Nahrungsmittelproduktion, ausserdem muß viel Energie (Dünger) eingesetzt werden, um “Biosprit” zu erzeugen, oder schlimmer noch: Für Palmplantagen wird Regenwald abgeholzt.
Dann ist keine Alternative.
Und doch gibt es eine: Algen!
Sie benötigen zu ihrem Wachstum bloß Wasser und Sonnenlicht, und produzieren ölhaltige Biomasse, indem sie durch Fotosynthese CO2 binden und so nebenbei Sauerstoff “emittieren”.
Ohne Algen, und ihre Sauerstoffproduktion gäbe es kein Leben auf der Erde.
Klug hergestellt, stehen sie in keinster Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion, denn sie könnten auf Brachland (Wüsten) gezüchtet werden, wo Wasser (Meer) nahe ist.
In hohen schlanken Gefässen gezüchtet, um die 3. Dimension zu nutzen, hätten sie eine signifikant höhere Flächenproduktivität als alle anderen “flachen” Formen von Biosprit.

Algen_Oelproduktion

Mittels technologisch verhältnismäßig einfachen Formen der Raffinierung können daraus Treibstoffe gewonnen werden.
Jetzt noch die letzten zwei Vorteile:
Die Kosten. Es wird nämlich immer vergessen, dass bloss max. 15% der gesamten Autokosten auf Treibstoff entfallen. Selbst wenn dieser “Algensprit” in der Herstellung das Doppelte kostet wie heute Rohöl, im Vergleich zum Preis einer Batterie ist das vernachlässigbar.
Der andere Vorteil betrifft die Geschwindigkeit der Umstellung. Hier möge man vom Biosprit lernen. Eine simple EU-Richtline verpflichtet die Staaten heute schon 5,8% Biosprit beizumischen.
Diese einfache Maßnahme hat dazu geführt, daß innerhalb von nur vier Jahren Biosprit doppelt soviel zu “erneuerbarer Energie” zusätzlich beisteuert als das gesamte “Ökostrom”-wachstum, mit allen Wind- und Solaranlagen.
Wir haben die Technologie und v.a. auch die politischen Instrumente.
Auch wenn es sich ein wenig ungewohnt anhört.
Der Verbrennungsmotor, angetrieben von Sprit aus Algen, das scheint die Zukunft des Autos zu sein.
Elektromobilität hingegen ist perfekt für Räder, Roller sowie neue kleine noch zu entwickelnde Leichtfahrzeuge geeignet. Hier boomt sie bereits.
Das Automobil muß erst noch auf die Alge kommen.
(meine Mobilitätskolumne im aktuellen falter)

Einladung: Südafrika, Ithuba und die Menschenrechte

Wir möchten Euch am 1. Juni abends ins Gartenbaukino einladen.
Euch Bilder aus Südafrika zeigen und Geschichten erzählen.
Thema des Abends:
Über Südafrika, Ithuba, eine Schule in einem township und die 30 Artikel der Menschenrechte.

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Ithuba Schüler stellen Artikel 3 der Menschenrechte dar (am Foto:ein Detail)
Jeder Mensch hat das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit der Person

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die gesamte Schülergruppe während einer Fotopause



Ithuba: das ist eine Schule südlich von Johannesburg, die wir 2008 gegründet haben, und die von verschiedenen europäischen Architekturfakultäten Stück um Stück erweitert wird.
“Build together - learn together” , so unser Motto dort.

Lukas Hüller & Juliane R. Hauser, zwei Künstler aus Wien, haben mit den
Jugendlichen unserer Schule und den Künstlern Armin Guerino aus Wien, Kevin Harrison aus England und Laurent van Wetter aus Belgien ein aussergewöhnliches Projekt realisiert:
Es stellt die berühmten und doch viel zuwenig bekannten Artikel der Menschenrechte in großformatigen, inszenierten Bildern dar.

Diese wollen wir Euch am 1. Juni zeigen.

Was wir versprechen können:
Es wird ein ganz besondere Abend, mit Geschichten und Bildern aus Südafrika, wie man sie sonst kaum sieht.
Ausserdem sind wir auch sehr stolz, was hier gelungen ist, und würden es Euch sehr gerne vorführen.

Falls ihr kommen wollt.
Bitte anmelden unter: ithuba.gartenbau@gmail.com
Kartenausgabe 1. Juni ab 19.00 im Gartenbaukino
Es gibt Getränke,
mit unseren Geschichten und den Fotos beginnen wir pünktlich um 20.30

wir freuen uns auf Euer Kommen

Christoph Chorherr & Lukas Hüller

uawg: ithuba.gartenbau@gmail.com

PS: Wenn Ihr Freunde kennt, für die dieser Abend auch interessant sein könnte, schickt dieses Einladung - vielleicht mit ein paar persönlichen Zeilen- einfach weiter.
danke!

Think big!

Die Aschewolke des Unaussprechlichen hat sich verzogen.Flugzeuge starten und landen wieder, als wäre nichts gewesen. Die öffentlchen Debatten konzentrieren sich jetzt zurecht auf die Ölpest im Golf von Mexiko und die griechische Tragödie.Vergessen scheint, daß es ernsthafte und spannende Debatten darüber gab, wie unser Leben aussähe, wenn für Monate, ja selbst ein ganzes Jahr kein Flugzeug aufsteigen könne.
Versuchen wir eine Verknüpfung dieser drei Megaereignisse, Vulkan,Öldrama und Schuldenkrise, und leiten ein großes europäisches Projekt daraus ab.
Dieses sollte uns unabhängiger von Flugverkehr und Erdöl machen, und sinnvolle Impulse gegen die Wirtchaftskrise setzen.
Da gäbe es etwas: Die europäische Bahn.
Wer heute aus Wien, oder aus jeder beliebigen anderen europäischen Stadt in eine andere reisen möchte, denkt sofort ans Auto oder das Flugzeug. Denn die Bahn in langsam, umständlich, oft unzuverlässig und mit ihrem Kundesservice veraltert.
Zwei Beispiele aus Wiener Sicht.
1989 fiel der eiserne Vorhang. Von Wien nach Bratislava sind es 65 km. Die Bahnstrecke war nicht einmal elektrifiziert, und man benötigte rund eine Stunde, was einer Durchschnittsgeschwindigkeit von weniger als 80km/h entspricht.
Und heute? Die Situation ist unverändert, die schnellste Verbindung dauert 57 Minuten, bloß sind die damals schon alten Garnituren noch 20 Jahre älter.
Oder von Wien nach Prag: Auch heute noch zuckelt lähmend langsam ein Zug viele Stunden lang dahin. Meist muß man sogar umsteigen.
Attraktive Angebote werden jedoch sofort angenommen. Die gar nicht billige Schiffsverbindung von Wien nach Bratislava ist ein Renner.
Denn es geht nicht nur um Geschwindigkeit, sondern auch um Komfort und ein Fahrerlebnis.
Dieses große europäische Projekt ist überfällig. Ausbau der Bahnverbindungen, um jedenfalls eine Durchschnittsgeschwindigkeit von ohnehin bescheidenen130 km/h zu garantieren; ein wirklicher “highspeed-train” a la TGV wäre das ohnehin nicht.
Und dazu: Attraktive Nachtverbindungen mit individuellen Schlafmöglichkeiten samt wirklich guten Restaurants in den Zügen.
Dann steigt man so um 19.00 am Abend in den Zug, egal in welcher Metropole und kommt am nächsten Tag in der Früh an seinem Ziel an.
Ob nach London, Rom oder Kopenhagen.
Übrigens. Die mit Abstand meisten Flieger, die in Schwechat starten, haben Strecken kürzer als 1200 km, wären also mit derarigen Zugsnachtverbindungen leicht zu ersetzen.
Liebes Europa, das kann doch nicht so schwer sein!

(meine aktuelle Pressekolumne)

Reden wir über Reichtum

carnegie

"Wer reich stirbt,
stirbt in Schande"

Andrew Carnegie

Zurecht wird viel über Armut gesprochen. Sie nimmt nachweislich zu. Man vergleiche bloß die Preisentwicklung von Lebensmittel, Mieten und Energie, Produkte, die von armen Menschen überproportional gekauft werden(müssen) z.B. seit dem Jahr 2000 mit der Entwicklung von Transferleistungen, wie Sozial- oder Notstandshilfe. Letztere sind kaum gestiegen.
Oder man erkundigt sich bei den Mitarbeitern der Caritas bzw ähnlichen Organisationen, und wird ein einhelliges Bild erhalten: Die Armut in Österreich nimmt zu.
Sprechen wir heute trotzdem über Reichtum, und über jene Menschen, die darüber verfügen, denn das passiert viel zu wenig. Anlaß sei nicht ein Anfall von Neid, sondern eine lobenswertes Engagement. Samstag Abend verlieh Baumax Eigentümer Martin Essl zum dritten Mal seinen Essl Sozialpreis, immerhin mit 1 Mio Euro dotiert.
Martin Essl gehört zu einer Minderheit. Denn von den 3300 Privatstiftungen in Österreich, welche ein geschätztes Vermögen von 100 Mrd Euro beherbergen, sind bloße 220 gemeinnützig. Und nur eine kleine Zahl verwendet ihre Erträge wie Martin Essl dazu, auch gemeinnütziges Engagement zu finanzieren.
Gänzlich anders ist die Situation in Deutschland: Hier gibt es beachtliche 16000 gemeinnützige Stiftungen, die von Bildung über Kultur bis in den sozialen Bereich signifikante Leitungen erbringen.
Jetzt wäre ein ausgezeichneter Zeitpunkt eine große Weisenstellung einzuleiten. Gefordert ist der Gesetzgeber. Denn es ist überhaupt nicht einzusehen, daß Stiftungen, welche ausschließlich den rein eigennützigen Zwecken der Stifter dienen, also bloß deren Vermögen mehren sollen, steuerlich genauso behandelt werden wie jene, welche Erträge auch oder gar ausschließlich für gemeinnützige Zwecke verwenden.
Zumindest die Frage darf gestellt werden, warum gerade Sozialdemokraten (das österreichische Privatstiftungsrecht wurde unter Finanzminister Lacina eingesetzt) offensichtlich so große Schwierigkeiten mit einem autonomen gemeinnützigen Sektor haben, da sie anders als in der Schweiz, Deutschland oder den USA den Stiftungen keinerlei Anreize für gesellschaftliches Engagement abverlangt haben.
“Wer reicht stirbt, stirbt in Schande"stellte lapidar der amerikanische Milliardär und große Stifter Andrew Carnegie fest.
Würden Österreichs Privatstiftungen bloß zwei Prozent jährlich für gemeinnützige Tätigkeit verwenden, wäre das mehr als zwei Milliarden Euro. Heute sind es beschämende 40 Millionen. Gesetzgeber aufgewacht!

(meine aktuelle Pressekolumne)

Es ist soweit: Baubeginn Wientalradweg

Und noch ein "Spatenstich".
Jetzt ist es soweit.
Alle Genehmigungen sind eingeholt:
Baubeginn.
Bald wirds hier nicht so aussehen:

highway2

sondern so. Heuer noch!

highway1

eine genaue Projektbeschreibung findet ihr in diesem blogpost

Die vielen Kommentaren, Vorschläge und auch die Kritiken habe ich aufmerksam gelesen.
Einige Verbesserungen konnten wir noch einbringen.
Insbesondere gibts jetzt eine durchgängige fugenfreie Oberfläche.

Was nicht möglich war:
Die bauliche Trennung von Fußgängern und Radfahrern.
Warum?
Rechtlich ist dies kein Radweg, sondern eine "Begleitstraße"
Ein vollwertiger Radweg nach Straßenverkehrsordnung hätte u.a. völlig andere (flachere) Rampenneigungen erfordert, so wäre das Projekt signifikant teurer geworden.
Die Kosten sind auch jetzt schon nicht ohne.
Ich halte die jetzige Ausführung mit 4 Metern Breite für einen guten Kompromiss.
Menschen, die ihre Hunde spazierenführen, finden auch im Wienflußbett daneben ausreichend Platz.
Jedenfalls freue ich mich sehr.
Zu Beginn, als wir dieses Projekt ventiliert haben, gabs viel Skepsis und Ablehnung.
Bald wird es befahrbar sein.
Es geht ja doch einiges.

PS:
Wieviel wäre erst möglich, wenn wir aus einer Regierungsposition breit und ja mächtig gestalten könnten?

Europas grösste Passivhaussiedlung

Die Idee und der politische Druck kam von uns.
Jetzt endlich beginnen die Bauarbeiten.
Ein weiteres "rot-grünes Projekt" in Wien.
Europas größte Passivhaussiedlung.
Mehr als 700 geförderte Wohnungen, mitten im 3 Bezirk.
Die Inszenierung mit Spatenstich muß halt sein, auch wenn das keine rasend innovative Bildgestaltung ist.

eurogate

(Wohnbaustadtrat Ludwig, die Bauträger und ich)


Aber das Projekt kann ein Durchbruch sein.
Den Passivhausstandard zur Normaität in Wien zu erheben.
Und wenn das nächste Mal jemand fragt, was wir als Wr Grüne so tun, ist das eine von Dutzenden Antworten:
Wegen unseres Engagements ist Wien heute jene Stadt, in der weltweit die meisten Häuser und Wohnungen in Passivhausstandard gebaut sind.
Kaum Energieverbrauch, Öl- und Gasperse sind deren Bewohnern egal.
Im Vergleich zur Wiener Normalität: Minus 90% Energieverbrauch.
Dieses Projekt (ich saß 2007 in der Jury) ist ein Grund, warum ich meinen Beruf "Kommunalpolitiker" sehr gerne mache.
Details im "Sprech" der Rathauskorrespondenz hier

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    Martin Schimak - 27. Okt, 13:14
    Echt-Grüne...
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    Wer dich kennt,
    wird dir niemals unlautere Absichten unterstellen....
    Erwin Greiner - 26. Okt, 16:00
    Ein besonders krasses...
    ... dafür wie leicht es in der heutigen Medienwelt...
    Martin Schimak - 26. Okt, 14:16

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